Die Illusion

20. August 2015
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Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie wir manche Dinge, Ereignisse oder Begegnungen mit Menschen beurteilen? Wir sehen ein äusseres Bild, gleichen es ab mit unseren eigenen Erwartungen, Idealen, Empfindungen und ergänzen fehlende Informationen durch unsere Gedanken. So erscheint für uns das Gesehene dann als die Wirklichkeit.

 

Aber das ist unsere eigene Wirklichkeit.

Es ist nur eine Illusion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders dann, wenn es uns durch die Situation schlecht geht. Was in Erscheinung tritt, soll auch etwas erscheinen lassen (in und damit ans Licht, zum Vorschein kommen). Ganz gleich, ob es sich dabei um eine Erkenntnis handelt, eine langgehegte Entscheidung begünstigt wird, oder noch immer festsitzende Gefühle ausgelöst werden. Gewissermaßen erschaffen wir oder lenken uns unbewusst selbst in die Situation, die dann etwas in uns auslöst. Das geschieht, damit wir erkennen können, was uns hindert, unbeeinflusst unseren eigenen Weg zu gehen und wie wir uns dabei selbst blockieren.

 

Das Phänomen,

Phänomen (Plural Phänomene / Phänomena; von altgriechisch φαινόμενον fainómenon‚ ein sich Zeigendes, ein Erscheinendes)  Quelle: Wikipedia

eine Situation oder einen Menschen aus völlig anderer Sicht betrachten und bewerten, wahrnehmen zu können, nachdem man mehr Informationen und Hintergründe kennt, zeigt schon sehr deutlich, wie stark wir selbst unsere Reaktion auf Ereignisse oder Begegnungen beeinflussen und wie damit die (unsere) "Wirklichkeit" plötzlich ganz anders erscheinen kann.

 

Es ist ratsam, einige Erfahrungen erst einmal nur zu betrachten und die Gefühle, die dabei ausgelöst wurden, abklingen zu lassen. Erst dann wird die Sicht auf das Ereignis klarer. Bei genauer Betrachtung der Gefühle und Gedanken in uns können wir jetzt unseren Anteil an unserem Unwohlsein erkennen. Es ist im Grunde nur wichtig, wie wir selbst auf Menschen, Situationen oder auch Berichterstattungen reagieren, was es in uns auslöst. Wohlgemerkt auslöst, nicht erschafft!

 

 

Alles was sich zeigt, ist schon in Dir.

 

 

 

 

Wir haben gelernt, das Problem immer im Aussen zu sehen, aber das ist ein Irrtum. Das äussere Bild spiegelt lediglich einen inneren Zustand wider, den wir mit Hilfe der Situation erkennen und korrigieren können. Das setzt aber voraus, die aufkommenden Gefühle bewusst zu fühlen und die dabei auftauchenden Gedanken anzuschauen und zu prüfen. Haben wir erkannt, was sich wirklich hinter unserem Schmerz verbirgt, kann sich die Illusion auflösen und die Situation klar wahrgenommen werden als das was sie ist. Ein verzerrtes Spiegelbild des eigenen inneren Zustandes, die Illusion, die wir benötigen, um dadurch den eigentlichen (eigen-tl-ich-en) Konflikt zu erkennen.

 

Solange wir versuchen, nur die äusseren Umstände zu ändern, können sich ähnliche Situationen wiederholen, weil wir noch immer die gleichen Muster in uns tragen. Unsere Wirklichkeit (Wirk-l-Ich- keit), also unser inneres wirkt immer nach aussen und dort erscheint (er-scheint), was wir im Innen nur schwer sehen können und manchmal vielleicht auch nicht sehen wollen.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 09. Oktober 2015 13:23

 

 


 

 

 

Zufriedenheit ist der Stein der Weisen, der alles in Gold verwandelt, dass er berührt.

(Benjamin Franklin)

 


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